Die Arbeit am Manuskript (noch 9 Tage)

Das Kernstück eines Sachbuches und die Basis für jeden langfristigen Bucherfolg ist sicherlich ein gutes Manuskript.

Cover, Vorwort, Klappentext, Inhaltverzeichnis und entsprechende PR können sicher viel für den Verkauf tun, aber wenn das Buch selbst am Ende nicht hält, was der Rest verspricht, bleibt ein – zu Recht – enttäuschter Leser zurück, was sich in schlechten Rezensionen und kaum nennenswerten Buchempfehlungen und ausbleibender Medienresonanz niederschlagen wird.

Daher ist die mit Abstand bedeutendste Aufgabe für jeden ernsthaften Autor natürlich die Arbeit an seinem Manuskript.

In meinem Fall forderte mich dies über sechs Monate.

Nachdem ich das Inhaltsverzeichnis erstellt hatte, galt es die entsprechenden Inhalte zusammenzutragen. Nach einigen Recherchen im Internet habe ich in erster Linie nach einer spannenden Story für den Anfang jedes Kapitels gesucht, die eine Verbindung zum Inhalt herstellt. Dann galt meine Suche vorrangig mindestens einem Unternehmen für mein Best Practice-Beispiel, das die entsprechenden Inhalte bereits erfolgreich in der Praxis anwendet (ein nicht zu unterschätzender Aufwand war es im Anschluss, überhaupt mit dem jeweiligen Unternehmen entsprechend in Kontakt zu treten).

Da das ganze Manuskript neben meinem täglichen Business als Vortragsredner und Coach entstand, bedeutete dies über ein halbes Jahr hinweg jeden morgen um 6 Uhr aufzustehen, um die erste Stunde des Tages ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Im späteren Verlauf kamen dann jede Woche noch 1 -2 Tage hinzu, in denen ich mich für konzentrierte Schaffensphasen in Hotels in der näheren Umgebung zurückzog, um die Texte „rund“ zu schleifen.

Das Ergebnis war dann Rohmaterial von etwa 240 Seiten, die es in einem weiteren Arbeitsschritt auf die vom Verlag gewünschten 180 Seiten zu reduzieren galt.

Der erste Schritt zum eigenen Buch (noch 17 Tage)

Alles beginnt mit dem Expose

Entgegen der landläufigen Meinung (und trotz einiger weniger Ausnahmen), kommt der Autor eines Sachbuches im Grunde nie mit dem fertigen Werk zum Verlag, sondern beginnt mit einem Exposé zunächst für seine Buchidee zu werben.

Genau darum geht es in einem Exposé. Es ist eine Art Bewerbungsschreiben. Schließlich will der Verlag wissen, wer da worüber wie schreibt. Ob es schon andere Bücher zu dem Thema gibt und wo die genaue Abgrenzung zu ihnen liegt. Welche Netzwerke der Autor hat und wie die Gliederung seines Werkes aussieht. Welchen Nutzen der Leser aus dem Buch zieht, wie es zum Verlagsprogramm passt und schließlich natürlich vor allem auch, warum das Buch welche Leserschaft erreichen wird? Berechtigte Fragen, deren Antworten darüber entscheiden, ob aus der Idee letztendlich ein Buch bei einem renommierten Verlag wird.

Ist dann ein angenehmer Schreibstil gepaart mit einigen nützlichen Kontakten und Beziehungen sowie etwas Mut und Selbstvertrauen, steht dem begehrten Vertrag im Grunde nichts mehr im Wege.

So oder so ähnlich läuft es im Grunde.

Bei mir war es eigentlich nur Glück. 😉

 

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Take a look (noch 19 Tage)

Nur noch knapp drei Wochen bis zum Verkaufsstart!

Heute lüfte ich einen weiteren Schleier und ihr könnt schon mal ein kleines bisschen reinlesen: