Warum langsame Unternehmen schneller scheitern (noch 12 Tage)

Zeit ist kostbar – heute mehr denn je

Es sind einfach zu viele Anforderungen, Aufgaben und Aktivitäten, die unsere ganze Aufmerksamkeit fordern. Gepaart mit Informationsüberflutung, komplexeren Arbeitsumfeldern und steigendem Wettbewerbsdruck ist es kein Wunder, dass in uns der Wunsch nach Entschleunigung aufkeimt. Diese Entwicklung wird sich auch in Zukunft nicht minder rasant fortsetzen.

Gleichzeitig steigen unsere Erwartungen als Kunde an das Tempo von Unternehmen. Denn Wartezeit geht unmittelbar von unserer Lebenszeit ab. Und die ist begrenzt. Die Frage von entscheidender Bedeutung lautet daher: Wie lange dauert es?

Unsere Geduld wird auf das Äußerste strapaziert

Und wir warten viel: Auf die Bahn, in Behörden, an der Kasse im Supermarkt, im Wartezimmer des Arztes, in Warteschleifen der Telefon-Hotline, im Stau, auf den Handwerker, im Restaurant, auf die Bedienung, das Essen oder die Rechnung. Auch wenn manche dieser Wartezeiten unvermeidlich sind: Sie frustrieren uns dennoch.

Schlimmer noch im Fall vermeidbar Verzögerungen auf die wir keinen Einfluss nehmen können. Bei vielen Unternehmen erleben wir regelmäßig, wie uns durch langsame Reaktionszeiten das Gefühl geringer Wertschatzung vermittelt wird.

Geschwindigkeit bedeutet Kundenorientierung

Unter mehreren Wettbewerbern ist es stets der Schnellste, der sich der ungeteilten Aufmerksamkeit sicher sein kann. Andere Kriterien vermögen kaum, den Boden wieder gut zu machen, der durch zu geringe Geschwindigkeit verloren geht. Häufig sind selbst Preis und Qualität nicht die entscheidenden Argumente. Qualität wird heute als selbstverständlich vorausgesetzt. Aber ohne Tempo ist sie wertlos. Viele Unternehmen können früher oder später gute Ergebnisse zu Wege bringen. Diese schnell zu erzielen macht den Unterschied zwischen Sieg oder Niederlage, Erfolg oder Misserfolg. Das ist es, was wir im Zeitalter der Zeitknappheit von Unternehmen erwarten.

Der Turbo für den Wettbewerbsvorteil

Gerade kleineren und damit häufig flexibleren Unternehmen eröffnen sich hier schier ungeahnte Möglichkeiten, von dieser Entwicklung überproportional zu profitieren: Geschwindigkeit bietet ihnen eine fantastische Gelegenheit, echte Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

Leider macht sich ein Großteil der Unternehmen dies nicht zunutze. Ihnen fehlt der Blickwinkel ihres Kunden. Dabei wäre es so einfach, mit Geschwindigkeit zu punkten, um uns als Kunden zu gewinnen und zu binden.

Unternehmen müssen lernen, wertschätzend mit der Zeit unserer Kunden umzugehen. Gas geben lautet die Devise! Denn Tempo wird heutzutage gleichgesetzt mit Qualität, Professionalität und Mehrwert. Unternehmen, die diesen Mehrwert nicht bieten, werden über kurz oder lang vom Markt verschwinden.

Drei unkonventionelle Turbo-Ideen, um Ihr Arbeitstempo zu beschleunigen (noch 15 Tage)

Nachfolgend finden Sie meine drei „out of the box“ Lieblingstipps, um schneller zu werden und gleichzeitig eine Menge Spaß zu haben. Probieren Sie es mal aus …;-)

 

  1. Kündigen Sie ihren Kunden

Das Pareto-Prinzip gilt auch für Ihre Kunden: 20 % Ihrer Kunden sind für 80 % Ihres Umsatzes verantwortlich. Umgekehrt allerdings sind 20 % der Kunden auch die Ursache für 80 % der Reklamationen. Und benötigen somit Zeit, die den Top-Kunden nicht zur Verfügung steht. Kündigen Sie diesen „Zeitfressern“ oder empfehlen Sie sie an Ihren Wettbewerb, um sich voll und ganz auf Ihre lukrativen Kunden konzentrieren zu können.

  1. Hinterlassen Sie halbe AB-Nachrichten

Vergessen Sie das ewige Nachrichten hinterlassen. Sprechen Sie ab sofort nur noch halbe Nachrichten auf die Mailbox des Angerufenen. Tun Sie an einer spannenden Stelle mitten im Satz so, als sei die Verbindung unterbrochen worden. Stellen Sie allerdings sicher, dass Sie zuvor Ihre Rufnummer genannt haben.

  1. Verwenden Sie Schimpfwörter

Wenn Sie das nächste Mal in einer schier endlosen Warteschleife hängen, folgen Sie nicht den Aufforderungen, irgendwelche Zahlen über die Tastatur einzugeben, sondern erwidern stattdessen ein originelles Schimpfwort. Nach spätestens drei Wiederholungen haben Sie einen richtigen Gesprächspartner am anderen Ende der Leitung. Dann allerdings sollten Sie mit den Schimpfworten aufhören.

 

Demnächst im Handel:
Das neue Buch des Effizientertainers

geiger_schneller_page_001

Jetzt unverbindlich vormerken und kostenlosen Gratis-Report sichern