Endlich: Das Buch ist eingetroffen

Ein Anblick, der das Herz eines Autoren höher schlagen lässt:

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Die ersten Exemplare meines Buches sind in meinem Büro eingetroffen und machen sich frisch signiert auf den Weg zu einigen wichtigen Kunden und Geschäftspartnern.

Nahezu zeitgleich liegt es auch dem Großhandel vor und wird gemäß Vorbestellung unmittelbar an die Einzelhändler vor Ort oder via Internet ausgeliefert. Somit werden in den kommenden Tagen auch alle Vorbesteller ihr Exemplar im Briefkasten oder beim Buchhändler Ihres Vertrauens vorfinden.

Ein Moment, dem ich entgegengefiebert habe und der mich unglaublich stolz macht:

Ich halte das Ergebnis aus fast zwölf Monaten Arbeit in Händen. :-)

Aber jetzt wird es erst richtig spannend …

Aber einen kurzen Moment des Innehaltens und Genießens gönne ich mir zur Feier des Tages doch! 😉

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Ein weiteres tierisches Buchcover

Aufgrund einer albernen Bemerkung in einem Telefonat mit der Programmchefin des Verlages und dem Hinweis, dass Tiere per se ja im Grunde immer Sympathieträger sind, warf ich die Schnecke als das ideale Tier zum Thema Geschwindigkeit ins Rennen.

Gesagt getan, stand das nachfolgende Cover zur Diposition:

Tag 19 - Cover 4

Es war mein absoluter Favorit, hat aber am Ende doch den kürzeren gezogen. :-(

Die Meinungen gingen doch sehr auseinander: Absoluter Begeisterung stand absolutes Unverständnis gegenüber. Für Ironie sei auf einem Buchcover kein Platz, meinten die Gegner und zudem sei die Schnecke kein Tier, mit dem sich der potenzielle Käufer identifizieren wolle.

Diese Argumente überzeugten letzlich sowohl Verlagsleitung als auch mich und der Titel mit der Zielfahne erhielt den endgültigen Zuschlag.

Wie hätten Sie entschieden?

Knapp vorbei ist auch daneben (noch 7 Tage)

Ok, Hektik und Tiere waren vorerst ausgeschieden, was den Weg ebnete, in eine ganz neue Richtung zu denken:

Tag 13 - Cover 3

 

Eine Metroplole, Skyline bei Nacht, mehrspurige Schnellstraßen, und das ganze entsprechend grafisch bearbeitet, um Geschwindigkeit zu suggerieren.

Dieses Cover war zunächst mein Favorit: Modern, dynamisch, professionell …

Das Feedback hingegen viel recht unterschiedlich aus. Hauptkritikpunkt war sicherlich, dass das Motiv nicht auf den ersten Blick klar zu erkennen war. Genau das ist aber im Buchhandel natürlich von essentieller Bedeutung. Denn nur wenige potenzielle Leser nehmen das Buch überhaupt in die Hand, wenn das Foto nicht unmittelbar den Titel unterstützt und den Betrachter durch seine Bildsprache in seinen Bann zieht.

Die Arbeit am Manuskript (noch 9 Tage)

Das Kernstück eines Sachbuches und die Basis für jeden langfristigen Bucherfolg ist sicherlich ein gutes Manuskript.

Cover, Vorwort, Klappentext, Inhaltverzeichnis und entsprechende PR können sicher viel für den Verkauf tun, aber wenn das Buch selbst am Ende nicht hält, was der Rest verspricht, bleibt ein – zu Recht – enttäuschter Leser zurück, was sich in schlechten Rezensionen und kaum nennenswerten Buchempfehlungen und ausbleibender Medienresonanz niederschlagen wird.

Daher ist die mit Abstand bedeutendste Aufgabe für jeden ernsthaften Autor natürlich die Arbeit an seinem Manuskript.

In meinem Fall forderte mich dies über sechs Monate.

Nachdem ich das Inhaltsverzeichnis erstellt hatte, galt es die entsprechenden Inhalte zusammenzutragen. Nach einigen Recherchen im Internet habe ich in erster Linie nach einer spannenden Story für den Anfang jedes Kapitels gesucht, die eine Verbindung zum Inhalt herstellt. Dann galt meine Suche vorrangig mindestens einem Unternehmen für mein Best Practice-Beispiel, das die entsprechenden Inhalte bereits erfolgreich in der Praxis anwendet (ein nicht zu unterschätzender Aufwand war es im Anschluss, überhaupt mit dem jeweiligen Unternehmen entsprechend in Kontakt zu treten).

Da das ganze Manuskript neben meinem täglichen Business als Vortragsredner und Coach entstand, bedeutete dies über ein halbes Jahr hinweg jeden morgen um 6 Uhr aufzustehen, um die erste Stunde des Tages ausschließlich dem Schreiben zu widmen. Im späteren Verlauf kamen dann jede Woche noch 1 -2 Tage hinzu, in denen ich mich für konzentrierte Schaffensphasen in Hotels in der näheren Umgebung zurückzog, um die Texte „rund“ zu schleifen.

Das Ergebnis war dann Rohmaterial von etwa 240 Seiten, die es in einem weiteren Arbeitsschritt auf die vom Verlag gewünschten 180 Seiten zu reduzieren galt.

Prominenter Fürsprecher für das Vorwort (noch 14 Tage)

Einen Fürsprecher für sein Buch zu bekommen, dessen Name bekannter ist als der eigene, ist natürlich für jeden Autor ein riesiger Glücksfall.

Daran, dass ich in meinem Fall gleich solches Glück hatte, den ehemaligen Fußball-Profi Michael Rummenigge kennen zu lernen, der sich im Anschluss sogar bereit erklärte, das Vorwort für mich zu schreiben, hatte der Zufall entscheidenden Anteil:

Natürlich bot es sich zum Thema Geschwindigkeit an, einen namhaften Profi-Sportler zu gewinnen. Aber das ist zunächst einmal leichter gesagt als getan.

Rummenigge

Doch als ich durch den Kontakt eines Zuhörers einer meiner Vorträge zunächst für eine Charity-Organisation einen pro bono Vortrag hielt, zu deren Unterstützern auch Michael Rummenigge gehört, war der Weg dementsprechend geebnet.

Bei unserem ersten persönlichen Aufeinandertreffen in seiner Soccer-Halle in Münster fanden wir schnell einen Draht zueinander – nicht umsonst heißt es ja, Sport verbindet.

Ich bin der festen Überzeugung, Zufall bedeutet, dass einem das Fällige zu-fällt. Es zahlt sich im Endeffekt immer aus, eine gute Sache zu unterstützen. In meinem Fall habe ich dadurch indirekt in einem anderen Bereich selbst Unterstützung erhalten, für die ich sehr dankbar bin. :-)

Ich habe heute leider kein Foto für Dich (noch 16 Tage)

Hier der zweite Cover-Entwurf des Verlages:

Tag 10 - Cover 2

Was meinen Sie?

Das Wasserzeichen wäre natürlich nicht Bestandteil des Covers gewesen, sondern diente nur dem Schutz der Bildrechte.

Diesmal war die Symbolkraft ausschlaggebend. Der Gepard gilt immerhin als das schnellste Säugetier der Welt.

Dennoch konnte ich mich auch für diesen Entwurf nicht erwärmen.

Trotz seiner beeindruckenden Eigenschaften war der Gepard in meinen Augen kein Symphatieträger. Zudem mutete dieses Motiv eher nach einem Sprung als einem Sprint an.

Aber das richtige Tier auf dem Cover könnte natürlich beim potenziellen Käufer. Also dachten wir zunächst in diese Richtung weiter.

Demnächst zeige ich Ihnen Entwurf Nummer 3, für den es auch nicht reichen sollte…

Der erste Schritt zum eigenen Buch (noch 17 Tage)

Alles beginnt mit dem Expose

Entgegen der landläufigen Meinung (und trotz einiger weniger Ausnahmen), kommt der Autor eines Sachbuches im Grunde nie mit dem fertigen Werk zum Verlag, sondern beginnt mit einem Exposé zunächst für seine Buchidee zu werben.

Genau darum geht es in einem Exposé. Es ist eine Art Bewerbungsschreiben. Schließlich will der Verlag wissen, wer da worüber wie schreibt. Ob es schon andere Bücher zu dem Thema gibt und wo die genaue Abgrenzung zu ihnen liegt. Welche Netzwerke der Autor hat und wie die Gliederung seines Werkes aussieht. Welchen Nutzen der Leser aus dem Buch zieht, wie es zum Verlagsprogramm passt und schließlich natürlich vor allem auch, warum das Buch welche Leserschaft erreichen wird? Berechtigte Fragen, deren Antworten darüber entscheiden, ob aus der Idee letztendlich ein Buch bei einem renommierten Verlag wird.

Ist dann ein angenehmer Schreibstil gepaart mit einigen nützlichen Kontakten und Beziehungen sowie etwas Mut und Selbstvertrauen, steht dem begehrten Vertrag im Grunde nichts mehr im Wege.

So oder so ähnlich läuft es im Grunde.

Bei mir war es eigentlich nur Glück. 😉

 

Coming soon …
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Dieses Cover war in der engeren Wahl (noch 22 Tage)

Hier präsentiere ich Ihnen den allerersten Cover-Entwurf des Verlages:

Tag 4 - Cover 1

Hätte er Ihnen gefallen?

Für mich schied er unmittelbar aus zwei Gründen aus:

  1. Das überlagerte Fast Forward Symbol verwende ich in ähnlicher Form auch in meinem Logo. Aber nur in ähnlicher Form. Es hätte also keinen Wiedererkennungswert gehabt.
  2. Die Fussgänger auf dem Zebrastreifen symbolisieren für mich eher Hektik . Das spiegelt natürlich weder den Inhalt des Buches noch die gewünschte Intention wieder.

Demnach war klar: Wir suchen weiter nach einem Entwurf, der auf eine Überlagerung von Foto und Symbol verzichtet und zum anderen positive Assotiationen in Verbindung mit Geschwindigkeit weckt.

In einigen Tagen finden Sie an dieser Stelle den nächsten Entwurf, der es fast zum Cover geschafft hätte …